Berufsbetreuer werden – Tipps wie es klappt

von am 12. April 2012 in Jobs und Arbeit

Berufsbetreuer werden – Tipps wie es klappt
Was man braucht: die üblichen Bewerbungsunterlagen, zusätzich polizeiliches Führungszeugnis und Schuldnerauskunft
Schwierigkeit: mittel
1
Berufsbetreuer üben in Deutschland eine entgeltliche rechtliche Betreuung aus; sie arbeiten selbstständig oder für Behörden, auch nebenberuflich. Die meisten Ausübenden kommen aus Sozialberufen; es handelt sich nicht um einen Ausbildungsberuf.
2
Interessierte sollten rechtliche, medizinische und psychologische Kenntnisse mitbringen und sich auch im Bereich Schriftverkehr und Buchführung auskennen. Ein Berufsbetreuer wird vom Vormundschaftsgericht gestellt und muss mindestens zehn Betreuungen durchführen. Der Großteil verfügt über eine akademische Ausbildung.
3
Bewerben muss man sich mit polizeilichem Führungszeugnis, Schuldnerauskunft, Zeugnissen, Studiengang und Studienabschluss, Fortbildungsnachweise und Lebenslauf bei der örtlichen Betreuungsbehörde (Landkreis oder Kreisstadt). Die Betreuungsbehörde wählt geeignete Personen aus und schlägt diese dem Vormundschaftsgericht vor. Meist wird zusätzlich ein persönliches Bewerbungsgespräch vereinbart.
4
Wert gelegt wird insbesondere auf Kenntnisse oder Fortbildungen im sozialen und betreuungsrechtlichen Bereich, damit Bewerber in der Lage sind, psychologische, medizinische und rechtliche Orientation sachgerecht zu leisten.
5
Vergütet wird übrigens aus der Staatskasse im pauschalen Zeitsatz; jährliche Rechnungslegung ist erforderlich. Eine Haftpflichtversicherung wird ebenfalls angeraten.







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