Forex-Trading ist kein Pokerspiel

von am 31. Mai 2012 in Finanzen

Forex-Trading ist kein Pokerspiel

Wie jedes Glückspiel birgt auch die Kapitalanlage in exotischen Formen ein Verlustrisiko. Erfahrung ist nötig, um ein angemessenes Verhältnis vom eigenen Kapital zum eingesetzten Kapital herzustellen. Wer mit eintausend Euro als maximales Limit in das Casino geht, sollte nicht nach einer Stunde Verluste den ersten Scheck ausstellen. Börse und jede Anlageform funktioniert ebenso.

Risikominimierung durch Grenzwerte

Bei sicheren und langsamen Geldanlagen wie Tages- und Festgeld kann bei fast null Risiko auch entsprechend nahezu 100% vom verfügbaren Kapital „riskiert“ und angelegt werden. Andere Produkte wie Aktien beinhalten durch Kursgefälle ein Verlustrisiko, weshalb hier immer ein Grenzwert für den Ausstieg, das Stop-Loss, definiert werden sollte. Typisch ist die Grenze von 3-5% auf das eingesetzte Kapital. Oder auch mehr, je nach Mentalität. Jedoch gehört das All-In an den Pokertisch und nicht an die Börse!

Was ist Währungshandel mit CFDs?

Während der Handel mit Aktien ein relativ großes Kapitalpolster benötigt, so kann am Forex-Markt auch mit kleinen Beträgen sinnvoll agiert werden. Nähere Infos gibt da die Seite http://www.forexo.de/. Trader-Konten beginnen schon bei 50 Euro Einzahlung, wobei dies jedoch eher grenzwertig ist. Weitere Informationen und ein Vergleich der Anbieter kann bei folgender Adresse eingesehen werden: http://www.broker-test.org/forex-broker-vergleich.html.

Bei dem Trading mit “Contracts for Difference” (CFDs) spekuliert der Anleger auf die Differenz in den Kursen eines Basiswertes (auch Underlying) mit einem Wertpapier, dass den zu Grunde liegenden Wert nachbildet, auf z.B. ein Währungspaar oder einen Index wie dem DAX. Der Trader kann sowohl von fallenden („short gehen“) oder steigenden („long gehen“) Kursen profitieren. Zum Einsatz kommt jeweils nur eine Sicherheitsleistung, die Margin, welche gleichzeitig Auskunft über den Hebel gibt.

Konzentration und Disziplin

Hohe Gewinne bedeuten auch immer die Möglichkeit hoher Verluste. Nie, wirklich nie, darf versucht werden, mit dem nächsten Trade und doppelten Einsatz einen vorherigen Verlust zurückholen zu wollen. Für den Forex-Markt sind das Einhalten von eigenen Standards (max. Verlust je Trade), viel Disziplin und hohe Konzentration erforderlich. Erfahrung ist hier erforderlich, um im Bereich Forex-Trading Karriere zu machen.








Print article

Kommentieren

Sie müssen eingeloggt sein, um zu kommentieren.