Tipps für die Sprachreise
An dieser Stelle möchten wir allen potenziellen Sprachreisenden ein paar hilfreiche Tipps und Hinweise für die nächste Sprachreise zur Verfügung stellen. Der zielorientierte Umgang mit der Sprache ist wichtig und eigentlich auch gar nicht so schwierig. Während der Reise werden sich idealerweise nicht nur die Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch die Kontakte und Freundschaften mehren.
Spanisch, Italienisch und Englisch auch für Fortgeschrittene
Auf einer Sprachreise wird das Spanisch, Kantonesisch oder Englisch auch für Fortgeschrittene so vermittelt, dass der Lerneffekt denkbar groß ist. Der wichtigste Tipp auf einer Sprachreise ist zugleich auch der nahe liegendste: Man sollte stets versuchen, die jeweilige Landessprache so oft wie möglich zu sprechen. Am besten nimmt man jede Gelegenheit wahr, um mit den Einheimischen zu kommunizieren und die eigene Formulierung so zu verbessern. Man sollte auch nicht davor zurückschrecken, kompliziertere Zusammenhänge verbal darzustellen. Wer schnell Kontakt zu anderen jungen Leuten findet und sich im studentischen Milieu des jeweiligen Landes bewegt, ist vermutlich klar im Vorteil. Falsche Scham und Schüchternheit sind der Feind des Lernfortschritts! Sollte einmal etwas unklar, unangenehm oder missverständlich sein, empfiehlt sich ein sofortiges Nachhaken. Das betrifft nicht nur direkt den Unterricht an der Sprachschule oder die Modifikation des Lernprogramms, sondern auch alle anderen Fragen des Alltags. Der Sprachunterricht ist natürlich die primäre Wissensquelle und dementsprechend wichtig ist ein reger Kontakt zu den Sprachlehrern und den anderen Schülern. Ob nun Gruppenunterricht, Einzelunterricht oder eine Kombination aus beidem die richtige Lernvariante darstellt, muss jeder für sich selbst herausfinden. Bei einem kurzen Aufenthalt und einem entsprechenden Crashkurs mag das vielleicht noch keine große Rolle spielen, doch gerade bei sehr langen Sprachreisen trägt ein individuelles Lernprogramm maßgeblich zur Effektivität bei. Wer als Student zum Beispiel in der Gruppe lernt, könnte am späteren Nachmittag oder Abend einen ergänzenden Einzelunterricht in Anspruch nehmen. Natürlich muss man dieses straffe Programm nicht an jedem Tag der Woche durchziehen – es reichen meist 2 bis 3 Tage, an denen der Einzelunterricht abgehalten wird. Eine rege Beteiligung am Unterricht und eine furchtlose Interaktion innerhalb der Klassengemeinschaft sind in jedem Fall vorausgesetzt.
Kultur schadet nie
Informationen über Land und Leute sowie etwaige geschichtliche Hintergründe und die gehobene Form der jeweiligen Sprache schnappt man am besten auf, wenn man das kulturelle Angebot des jeweiligen Aufenthaltsortes wahrnimmt. Museen, Bücherläden/Bibliotheken, Theater und Kulturzentren sind dafür bestens geeignet. Wir empfehlen, die Kulturlandschaft mit einer einheimischen Person zu erkunden. Sie kann im Notfall Zusammenhänge erklären und auf bestimmte Dinge näher eingehen. Der Lerneffekt ist somit deutlich größer! Zudem sollte man sich eine Zeitung oder Zeitschrift aussuchen, die einem besonders gefällt. Regelmäßiges Lesen der jeweiligen Landessprache schult nämlich ungemein das eigene Sprachvermögen!
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