Wirtschaftsinformatik: Mit einem Studium auf Erfolgskurs

von am 17. August 2012 in Studium

Wirtschaftsinformatik: Mit einem Studium auf Erfolgskurs

Sie sorgen dafür, dass Onlinebanking problemlos funktioniert und dass die Daten von Millionen von Menschen erfasst und verarbeitet werden können. Sie wissen, wo sich gerade ein versendetes Paket befindet, denn sie sind Logistiker, IT-Berater, Hard- oder Softwareentwickler: Die Wirtschaftsinformatiker. Die beruflichen Perspektiven sind für Wirtschaftsinformatiker ebenso vielfältig wie die Studienmöglichkeiten.

Die Karriere vorprogrammieren

Wer Wirtschaftsinformatik studieren will, beginnt zunächst mit einem Bachelor-Studium, welches in der Regel sechs Semester – insgesamt drei Jahre – dauert. Sowohl zahlreiche Fachhochschulen als auch Universitäten in Deutschland bieten Wirtschaftsinformatik-Studiengänge an. Während ein Studium an Fachhochschulen eher praktisch ausgerichtet und an konkreten Anwendungen orientiert ist, wird an Hochschulen mehr theoretisches Wissen vermittelt. Praktika oder Auslandssemester während des Studiums sind nicht an allen Universitäten Pflicht. Unternehmen stellen jedoch bevorzugt Absolventen ein, die bereits über praktische Erfahrungen und hervorragende Fremdsprachenkenntnisse verfügen.

In den ersten Semestern beschäftigen sich alle Studenten mit den Grundlagen des Programmierens. Mathematik – von Algebra bis zu Logik – ist hier mit der wichtigste Studienschwerpunkt. Die Studenten müssen während ihrer Schulzeit keinen Mathematik-Leistungskurs belegt haben, Freude am Rechnen und logischen Denken sollte aber vorhanden sein. Am Ende des Bachelor-Studiums können die Studenten bereits selbstständig Software-Programme entwickeln. Je nach Universität und Studiengang werden auch Kurse in der Produktentwicklung, im Marketing oder Wirtschaftsrecht angeboten.

Der Master: Für alle, die hoch hinaus wollen

80 Prozent der deutschen Unternehmen stellen auch Studenten ein, die einen Bachelor-Abschluss haben. Dies ergab eine Umfrage aus dem Jahr 2010. Nach dem Bachelor-Abschluss ein Master Studium in Wirtschaftsinformatik anzuschließen, lohnt sich vor allem für diejenigen, die eine Führungsposition anstreben. Master-Absolventen werden zum Beispiel verstärkt in der Industrie gesucht.

Die meist zweijährigen Master-Studiengänge dienen der Spezialisierung der Studenten. So bieten Universitäten beispielsweise Fächer wie Bio- und Medieninformatik oder Automobilinformatik an. Wer nach dem Master-Abschluss wissenschaftlich tätig werden will, kann als Doktorand an einer Universität arbeiten. Im Übrigen wird ein Wirtschaftsinformatikstudium an vielen Universitäten auch als nebenberufliches Fernstudium angeboten.








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